Wiener Gemüse-Orchester: Was man alles mit Gemüse machen kann!

Da blättere ich nichts ahnend die neue Zeitschrift “Lust auf Genuss durch” und was muss ich lesen: “Bühne frei für das Wiener Gemüse-Orchester”. Sofort habe ich nachgeschaut, was das soll: www.gemueseorchester.org. Das Video ist echt der Hammer. Wie kommt man auf sowas??? Und warum macht man es. Gemüse zu essen, finde ich besser.

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Pata Negra Schwein im Salzteig – butterzart und köstlich

Wir haben ein Pata Negra Schwein gerettet – in Wahrheit nur ein paar Teile davon, die auch schon portioniert und tiefgekühlt waren. Bekannte von Bekannten mussten das Schweinefleisch dringend verkauft bekommen, das ist aber eine andere Geschichte. Was nun mit diesem leckeren und hochwertigen Fleisch machen? Zu Hilfe kam mir wie so oft Cornelia Poletto mit ihrer Kochschule auf dem NDR. Sie machte dort einen “Schweinerücken mit Lardo im Salzteig”. Perfekt, dachte ich, das kann mit geringerer Garzeit super gut funktionieren. Fisch im Salzteig machen wir ohnehin hin und wieder, und das ist super lecker. Und es gelang, so dass ich es Euch nicht vorenthalten möchte.

Pata Negra Schwein im Salzteig

Wir hatten ein Stück Pata Negra Rücken (ca. 500 Gramm), ein Mix aus frischen Kräutern (Oregano, Thymian, Rosmarin), 10 Scheiben Lardo (italienischer grüner Speck), dazu noch Pfeffer, Olivenöl, 500g Mehl und 500g grobes Meersalz (Frau Poletto nimmt feines, das war mir zu schade dafür, so habe ich grobes genommen und es ging auch).

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Schweinerücken habe ich vorsichtig von Fett und Sehnen befreit, dann in etwas Olivenöl rund herum angebraten und ausschließlich mit frischem Pfeffer aus der Mühle gewürzt. Den Lardo Speck habe ich nun auf einem Stück Frischhaltefolie leicht überlappend zu einem Rechteck ausgelegt. Darauf die Hälfte der Kräuter gelegt, dann den Schweinerücken darauf platziert und mit dem Speck eingeschlagen – auf der anderen Seite des Rückens die andere Hälfte der Kräuter nicht vergessen. Falls oben noch ein wenig Fleisch offen ist, dies mit zusätzlichen Speckscheiben schließen. Das Fleisch muss auf alle Fälle rundherum mit Speck eingepackt sein.

Nun den Salzteig vorbereiten: Dazu das Mehl und das Salz mit ca. 300 ml Wasser zu einem Teig verarbeiten. Das geht am besten in der Küchenmaschine. Eigentlich soll man den Teig dann im Kühlschrank ruhen lassen. Das habe ich mir aus Zeitgründen gespart, was später kein Problem darstellte. Den Teig zwischen Frischhaltefolie zu einem großen Rechteck, das komplett zum Einschlagen des jeweiligen Schweinerückens reicht, ausrollen (ca. 1 cm dick). Die erste Folie abziehen und das Schwein/Lado-Paket darauflegen, das Ganze danach mit Hilfe der Klarsichtfolie zu einem Paket wickeln und die Folie entfernen, die beiden Seiten einschlagen und festdrücken.

Nun kann unser Pata Negra Schwein in den Ofen. Unseres hat 38 Minuten gebraucht. Kurz vor Ende der Garzeit habe ich die Kerntemperatur mit einem Küchenthermometer geprüft (65 Grad ist perfekt). Nun das Schwein befreien, indem man am besten mit einem Säge- oder Brotmesser vorsichtig einen Deckel einschneidet, den Schweinerücken aus dem Salzteig nimmt, von Lardo und Kräutern erlöst. Jetzt kann es in schöne Scheiben aufgeschnitten werden. Guten Appetit: Übrigens wir haben gar kein Messer nur eine Gabel zum Essen gebraucht, so zart war das Fleisch.

Bei uns gab es als Beilage Stampfkartoffeln mit Broccoli und Olivenöl.

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LIZ: Ein neues hessisches Design-Mineralwasser soll die Gastronomie erobern

Zu Beginn dieser Woche wurde auf der internationalen Gastronomie- und Hotellerie-Messe INTERGASTRA in Stuttgart ein neues Edel-Mineralwasser für die Spitzengastronomie vorgestellt, das auf den Namen LIZ hört und – wie ich :-) – aus Hessen kommt.

Die Hassia Mineralquellen (auch mit Elisabethen und bizzl bekannt) werden das neue Mineralwasser ab April 2010 exklusiv über die Top-Gastronomie vertreiben.

Warum erzähle ich Euch überhaupt davon?

Weil ich es gut finde, dass ein hessisches Unternehmen den Edelwässern wie VOSS aus Norwegen, Cape Karoo aus Südafrika, Fiji von den Fidschis, 10 Thousand BC aus Kanada, Elsenham aus England & Co. mal die hessische Stirn bietet. Allein aus Umweltgesichtspunkten unterstütze ich eine solche Produkteinführung. Ein Wasser muss eigentlich nicht durch die ganze Welt transportiert werden, um uns in der Top-Gastronomie zu beglücken.

Noch ein anderer Aspekt hat mich dazu bewegt, hier über LIZ zu posten: Hassia hat den Sterne-Sterne-Sterne-Koch, Juan Amador, einer meiner Lieblingsköche, zur Verstärkung an Bord geholt. Kein schlechter Schachzug. Ich bin gespannt, wann mir LIZ das erste Mal in einem Restaurant über den Weg läuft. Bestellen und probieren werde ich es auf alle Fälle. Viel Glück und gutes Gelingen, liebe Hessen.

PS: Ich würde mir schon wünschen, dass auch Privat-Gourmets das Wasser kaufen könnten…

(Bild: Hassia Mineralquellen)

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Die Sache mit dem Saucenbinden wie ein Kochprofi

Ich bilde mir ja ein, dass ich eigentlich ganz gut kochen kann. Doch es gibt ein Thema, das mich immer wieder daran zweifeln lässt, ob ich nicht doch nur ein “Zutatenzusammenschütter” bin: Das Thema Saucenbinden.

Klar kann man das ganz locker mit Saucenbinder, Speisestärke oder Mehl machen. Da ich aber von den Kochanleitungen der Sterne- und Promiköche aus Film, Funk und Fernsehen verseucht bin, will ich das natürlich vermeiden, um nicht uncool zu sein. Denn genau diese Jungs und Mädels verklickern uns ständig, dass Saucen, die man simpel mit Saucenbinder oder Mehl bindet, nicht lecker sind und man das Mehl rausschmeckt.

Da ich lernfähig bin, glaube und schmecke ich das nun auch. So möchte ich Saucen wie ein Profi binden: mit Butter oder Eigelb – je nachdem ob dunkle oder helle Sauce und den Inhaltsstoffen. Jetzt oute ich mich, ich kriege es nur in Ausnahmefällen wirklich mit der Konsistenz hin, die ich haben möchte. Dies hat sich zwischen meinen Herzallerliebsten und mir schon zu einem Konfliktthema verhärtet :-) . Denn, da hat er recht, meine Saucen sind in vielen Fällen, wenn ich so experimentiere, zu dünn. Geschmacklich gut, aber zu dünn.

Er ruft dann von hinten: Einkochen, mehr Einkochen, oder Mehl, nimm’ Mehl. Ich will aber schön viel Sauce, die gerade so lecker schmeckt, gebunden ohne Mehl haben. Nicht nur eine Essenz, die ewig eingekocht ist und dann evtl. total salzig schmeckt.

Es klingt in den Rezepten immer so leicht: Die Sauce schnell noch mit kalten Butterstückchen binden. Oder: Sauce vom Herd nehmen und ein Eigelb zur Bindung einrühren. Ha, und dann: Wieviel nimmt man denn genau davon? Warum reicht bei mir die Menge nie? Wie groß müssen die Butterstückchen sein? Nehmen die nur Doppeldotter-Eier der Klasse XXL, die nur die Gastronomie von geheimen Anbietern bekommt? Habe ich zu wenig Geduld? Ach, da ist es wieder mein Kochproblem: “Saucenbinden wie ein Kochprofi”. Wie liebe ich doch an dieser Stelle Schmorgerichte, da klappt es doch auch!

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Besser kochen mit der richtigen Musik am Herd!

Darüber, zu welcher Musik man am besten speisen kann, schreibt ja jeder - ich habe es auch schon getan. Aber eigentlich ist es auch total wichtig, mit welcher Musik man kocht. Wir wissen, dass beispielsweise Stefan Marquard am liebsten mit Heavy Metal kocht. Schon sehr cool, jedoch nicht so ganz mein Genre. Bin halt ein Mädchen. Dennoch muss die Mukke für mich funky, motivierend und nicht einschläfernd sein.

Auf dem Musicload Blog habe ich das Album von “Daniel Merriweather – Love and War” entdeckt (hier gehts zum Testhören). Nun bin ich stolze Besitzerin des Albums und habe es gestern beim Kochen in nicht überhörbarer Lautstärke genießen können :oops: . Das war genial. Total beschwingt bin ich in meiner Küche zwischen Kochtopf und Schneidebrett hin und her gedanced. Ergebnis: Das Essen schmeckte wirklich gut und ich war bester Laune – und schnell, obwohl ich eigentlich mal ausnahmsweise gestern Abend überhaupt keine Lust zum Kochen hatte. Zukünftig: Kein Kochen mehr ohne Daniel Merriweather oder anderen dollen Musikern aus dem Bereich Soul und Funk. :lol:

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Deko mit Alpenveilchen und Treibgut: Wie sich die Zeiten ändern

Alpenveilchen fand ich immer etwas old-fashioned – das hatte doch meine Oma immer im Fenster stehen, wenn sie gerade keine Nelken oder andere komische Grünpflanzen zur Hand hatte. In diesem Jahr, nachdem ich mich richtig erleichtert und befreit von der Weihnachtsdekoration getrennt hatte, musste etwas blühendes ins Haus.

Da ich meine Dekoration möglichst auf die Farbe weiß konzentrieren wollte, kam ich auf die Idee, weiße Alpenveilchen dafür zu kaufen. In größerer Menge und in weiß – nur in weiß! -, finde ich, sehen Sie nämlich richtig nett aus. In irgendeiner Wohnzeitschrift war mir dieser Anblick schon mal in letzter Zeit über den Weg gelaufen: Die Renaissance von Alpenveilchen, Nelken und Co. ist in vollem Gange :-) .

Was soll ich sagen – nicht schlecht. Auf einer großen weißen Platte habe ich drei Alpenveilchen in drei schlichte Glasvasen gepflanzt und darum Treibgut wie weiße Steine, Holzreste und Zapfen gepackt. Ist ein Hingucker, der auch bei Heizungsluft einige Wochen hält. Hält bis dann die Frühjahrsblüher die Ablöse antreten.

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Kompliment an die Küchenchefs auf VOX

Gestern habe ich mal wieder die Küchenchefs auf VOX gesehen: Martin Baudrexel, Ralf Zacherl und Mario Kotaska. Und ich muss sagen, es war eine wirklich gute Folge. Man hat es den dreien wirklich abgekauft, dass sie den Wirten helfen wollten und es wohl auch geschafft haben. Sehr sehr gut gemacht. Mit viel Charme und genau dem richtigen Ton sind Sie auf das Ehepaar, die wirklich am Ende ihres Lateins waren, begegnet. Es lohnt sich dort einzuschalten.

Die neuen Klons – oder auch Clowns – auf RTL2 “Die Kochprofis – next Generation” sind dageben echt nicht zum Anschauen: diese Arroganz, diese Gemeinheiten, das Fertigmachen, aber die Retter regeln es schon. Igitt, das tut weh und ist gemein.

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