Ernährung nach den Fünf Elementen

Ein gutes neues Jahr mit TCM

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Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr: Gesundheit, Glück und Erfolg. Vorallem aber viele leckere und spannende kulinarische Genüsse in 2009.

2009 hat für uns ernährungstechnisch bereits sehr interessant begonnen. Meine Laktoseintoleranz – oder ist es nun doch keine – macht mir immernoch zu schaffen. Deshalb war ich noch kurz vor Weihnachten bei einer Ärztin, die die traditionelle chinesische Medizin (kurz TCM) praktiziert. Das war wirklich sehr spannend, denn eines der wichtigsten Säulen dieser Medizin ist die Ernährung.

Ihre erste Empfehlung war, dass ich meine Ernährung umstellen soll. Ich soll auf alle Fälle am Tag drei Mahlzeiten zu mir nehmen und diese am besten in warmer Form! Ja, auch ein warmes Frühstück. In meiner Not habe ich das natürlich sofort gemacht und angefangen Gemüse- und Fleischbrühen zu kochen. So gibt es nun bei uns seit Weihnachten morgens und mittags eine Suppe. Was soll ich Euch sagen: Es ist der Hammer!!

Meine Probleme schwinden – möchte ich hier nicht näher erläutern :-) …. Und ich nehme ganz nebenbei ab. Meine ernährungstechnische “Fehlsteuerung” hat auf meine Hüften nämlich einfach so auch einige Kilos mehr gebracht, ohne das ich es steuern konnte. Nur mit Suppe und warmer Ernährung!!! Und in Wahrheit mit einer Mahlzeit und einigen Kalorien mehr am Tag. Milchprodukte, Rohkost und Zitrusfrüchte – also kalte Speisen – soll ich komplett weg lassen. Leider auch Süßigkeiten und natürlich Fastfood, was mir nicht schwer fällt.

Wer mehr zu der Ernährung mit den 5 Elementen lesen möchte, dem empfehle ich dieses Buch: Ernährung nach den Fünf Elementen. Wer es richtig angehen möchte, sollte aber in jedem Fall eine Diagnose von einem TCM-Profi einholen.

Der nächste Schritt in unserer neuen Ernährungswelt sind die Getreide-Suppen. Davor fürchte ich mich rein kulinarisch gesehen schon schrecklich – puuuhhhh, aber ich werde hier berichten.

8 Kommentare

  1. Super Sache! Ich halte viel von TCM und muss auch sagen, dass es mir besser geht, wenn ich ein paar Wochen in China bin und mich dort chinesisch ernähre (trotz Glutamat beim Essengehen). Ich esse viel und nehme dabei ab… Außerdem schmeckt es.

    Auf ein paar Deiner Rezepte wäre ich gespannt?! :-)

    Getreidesuppen sind gar nicht so übel – vor allem, wenn man viel Gemüse und frische Kräuter hineinpackt. Könnte ich eigentlich auch mal wieder machen…

    Weiter viel Erfolg!

  2. Hallo Barbara, danke für Deine Unterstützung. Komme mir nämlich manchmal schon ein bißchen komisch vor. Donnerstag auf Freitag dieser Woche übernachten wir bei Freunden, das ist dann mit dem Frühstück wieder etwas komisch. Werde mir wohl ein Süppchen mitnehmen… Muss da nämlich erstmal kur-mäßig durch.

    Bezüglich der Getreidesuppen bin ich auch gespannt, denn das Getreide wird ja vorher angeröstet und dann erst gekocht – beispielsweise bei Haferflocken – und das klingt schon gar nicht so schlecht. Werde mich wohl erstmal an die Variante mit Obst wagen und dann auf “salzige” mit Kräutern und Gemüse gehen.

  3. Ich habe es auch mit dieser Methode versucht allerdings hat es bei mir etwas länger gedauert als bei dir. Ich hatte ständig Bauchkrämpfe und Magenbeschwerden und keiner konnte mir sagen, woher das kommt. Jetzt aber habe ich eine Lösung gefunden und ich kann mich nur anschließen es hilft. Es ist zwar eine große Umstellung morgens was Warmes zu essen aber es hilft.

    Ich hätte noch eine Frage. Gehen dir auch die Ideen aus, was du kochen könntest? Also so am Morgen. Ich kann die Suppe nicht mehr sehen. Was kochst du denn so?

  4. @Markus: Juhuu ein “Leidensgenosse” :-) . Stimmt es ist total komisch, morgens schon den Herd anzuwerfen. Mit den Rezepten ist das so eine Sache. Die ersten Wochen habe ich mich mit Gemüse- oder Fleischbrühen und etwas Einlage über Wasser gehalten. Aber irgendwie muss ich ja auch mehr Getreide essen.

    Am Wochenende habe ich meine erste süße Getreidesuppe in Angriff genommen. Pflaumen über Nacht in Traubensaft eingelegt, morgens Haferflocken angebraten, dann gekocht. Die Pflaumen und den Saft mit Zimt, Cardamom, Nelken, Salz und Zitronensaft gewürzt und aufgekocht. Dann beides gemischt. 3 Löffel konnte ich essen. Die Konsistenz der Haferflocken ist einfach eklig! Und das Mundgefühl erst… Außerdem war es mir zu süß. Vielleicht muss man nur ganz wenige Haferflocken nehmen, das wird sicherlich besser sein. Heute Abend koche ich mal Hirse vor, das gibt es dann mit gedünsteten Äpfeln morgen früh. Ich werde berichten.

    Was ich aber noch mache. Ich backe Brot selbst, toaste das morgens und streiche etwas Butter auf das heiße Brot und esse es dann gleich zur Suppe. Das bekommt mir recht gut und ich habe nicht nur das Suppenfeeling – you know.

    Was sicherlich auch gut ist, das habe ich aber auch noch nicht gemacht, ist morgens gedünstetes Gemüse zu essen.

  5. Pingback: TCM-Frühstück mit Hirse | neue/ess/klasse

  6. Liebste Melanie, was soll ich sagen – einmal mehr haben wir Parallelen …Schlage für 2009 vor, dass wir uns mal ausschließlich auf die Positiven beschränken!! :o ) Nächste Woche werde ich auch mein TCM-Projekt starten… bei mir sieht ja alles so ähnlich aus wie bei Dir – ich nehme weiter munter zu und bin total genervt von den Begleitsymptomen (die passen besser in ein Telefonat als hierher ;o).

    Ich hab vielleicht auch noch eine – zugegeben sehr “basic” – Rezeptidee für Dich bzw. uns! Das Allheil-Mittel bei allen Wehwehchen (von Darmgrippe bis Liebeskummer) meiner Ur-Oma (ja, hatte ich noch!) war geröstete Griessuppe. Das ist lange nicht so eklig von der Konsistenz wie die Haferflockengeschichte Die lieben wir – einschließlich der Kids – heute noch. Dabei ist es wirklich simpel – für einen ersten Test ca. 3-4 EL Vollkorngries in etwas Öl/Fett (was Du eben nehmen kannst/magst) anrösten – VORSICHT: Nicht zu lange, wird recht schnell dunkel! Dann mit Brühe aufgießen. Je nach gewünschter Konsistenz lieber am Anfang etwas weniger Brühe nehmen und immer nachgießen, dickt heftig nach! Fertig. Besser schmeckt es natürlich, wenn man es mit etwas Milch/Sahne verfeinern kann, aber es ist auch ohne gar nicht so übel. Wir essen das wirklich hin und wieder ganz gern.Vor allem geht es blitzschnell.

    Ich mag Deinen Blog und werde ihn jetzt noch mehr im Auge behalten als ohnehin schon :o )! Knuddel mir die Gumminasen!

  7. Liebste Linda, das ist ja lustig… Dein Rezept werde ich ausprobieren. Da kann man sicherlich auch etwas gedünstetes Gemüse reinpacken. Gries mag ich eh gerne. Danke für die Blumen :-) . Die Gumminasen habe ich geknuddelt. Die sind heute mal wieder total süß und haben beim Gassi gehen heute super gehört. Das ist nicht immer so.

  8. Pingback: Kochkurs, Johanna Maier, Reise, Österreich | neue/ess/klasse

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