Salz-Bibliothek

Und noch ein Tick: Meine Salz-Bibliothek

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Noch etwas ist mir an diesem Pfingstwochenende wieder mal bewusst geworden: Ich bin auch etwas speziell in Sachen Salz. Ungefähr seit 2 Jahren benutze ich kein raffiniertes Salz mehr, also das normale Kochsalz. Ich finde einfach, dass dieses Salz Speisen nicht so lecker würzt wie natürliches Salz. Gleichzeitig bilde ich mir ein, dass natürliches Salz wesentlich gesünder ist.

Dieser große Beutel, den Ihr auf dem Bild in der Mitte seht, ist klassisches grobes Meersalz. Dieses Salz habe ich immer in so großen Portionen im Haus, denn ich nutze es für alles, was grob gesalzen werden muss: Pastawasser, Kartoffeln, Fonds und natürlich für Dorade im Salzteig – hmmmm lecker. Dieses Salz ist günstig und gut.

Zum generellen Würzen mit Salz wie Rührei, Salatsaucen oder so benutze ich Himalaya-Salz. Es hat eine leichte rosa Färbung und schmeckt aromatisch, außerdem soll es gesund sein: Ein Erbe des Ur-Meers, hört, hört.

Die Prinzessin unter den Salzen ist Fleur de Sel. Dieses feine Meersalz nehme ich zum leichten finalen Würzen von Fleisch, Saucen, Gemüse oder Fisch. Ich stelle es auch zum Nachwürzen auf den Tisch, da es einfach ganz leicht und fein ist. Zum Kochen finde ich es zu schade.

Dann habe ich noch spezielle Salzsorten, die man nicht wirklich braucht, und die einfach nur schön sind. So das Schokoladen-Gewürzsalz und das Olivensalz von Ingo Holland. Letzteres ist super für dieses Fischrezept von Cornelia Poletto.

Südfranzösisches Lavendelsalz habe ich mir auch gekauft. Das finde ich toll auf gegrilltem Thunfisch. Neu habe ich  schwarzes Salz aus Hawaii, weil ich es einfach mal ausprobieren wollte. Keine Ahnung wofür, aber das findet sich.

Das kleine weiße Salzsäckchen auf dem Bild ist von Steffi. Es ist ein Salinen-Salz aus Halle. Ein Geschenk, das mich sehr gefreut hat. Wer also neue Salzsorten entdeckt oder getestet oder selbst gemischt hat – Eure Tipps könnt Ihr gerne an mich senden.

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10 Kommentare

  1. Gerade das Himalayasalz ist eher durchschnittlich, das einzig interessante ist der farbliche Aha-Effekt. Zum Kochen wird bei uns fast immer Salinensalz (Luisenhall) genommen, das verwendete grobe Küchensalz ist billig und schmeckt einen Tick besser als herkömmliches. Auch Meersalz wird ansonsten gerne für Kartoffeln und Fisch verwendet. Im Großen und Ganzen sind die Unterschiede aber auch nicht sooo groß 😉

  2. Versuch mal Kala Namak – schwarzes Salz aus Indien. Hat ein ausgeprägtes Schwefelaroma und ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, passt aber großartig zu Chutneys oder auch Salatsößchen, also zu allem, was eine säuerliche und/oder fruchtige Note hat. Die Kristalle sind fast schwarz, gemahlen ist es rosa, ist geschmacklich aber trotzdem nicht mit Himalayasalz zu verwechseln.

  3. Finde ich gut! Bei uns gibt es auch schon länger kein raffiniertes Salz mehr, auch z.B. für Pastawasser gibt es besseres Meersalz – und ich bilde mir ein, man merkt den Unterschied.

  4. Hallo Melanie, mit Interesse habe ich Deinen Artikel über das Salz gelesen. Zu meiner Heimatstadt Schönebeck gehörte
    das Solebad Salzelmen, hier wurde Sole gefördert und nach Schönebeck zur Saline befördert.Es war sehr …interessant den Siedern bei ihrer Arbeit zuzusehen. Nach der Schließung der Anlagen und der Saline wurde so ein bekömmliches Salz nicht mehr gewonnen. Ein befreundeter Fleischer musste auch feststellen, dass die Wurst nicht mehr den sehr guten Geschmack
    erreicht . , Salz ist nicht gleich Salz ist. Viele Grüße Kussi

  5. Hallo Melanie,
    letzte Woche waren wir in Berlin, u.a. im Zollpackhof (tolles Restaurant mit Biergarten, andere Spreeseite vom Kanzleramt), dort kocht Spitzenkoch Carsten Knebel. Er führt Salz von http://www.hoellischgut.com. Das sind Himalaya-Salze mit Kräutern von Elke Holst. Die Website von Elke wird grad neu gebaut, bitte also Anfragen direkt an sie senden; steht auf der Website.
    Viele Grüße (auch an Olaf) von Karin.D., Ex-ChR von p&a im dfv – bin jetzt im Ruhestand und leidenschaftliche Edelhausfrau
    PS: Wegen der Bügelei von Servietten empfehle ich eine Bügelmaschine – ein Luxus, den sich jede Frau leisten sollte! Meine ist von Miele und seitdem ich die habe, wird bei mir alles gebügelt, macht richtig Spaß! ;-))

  6. @Edelhausfrau: Guter Tipp! Aber irgendwie kam ich nicht auf die Produkte, na vielleicht bauen Sie da gerade dran. Witzig, es gibt auch eine Salzstraße http://www.alte-salzstrasse.de/index.php?id=203&L=2

  7. Hallo Melanie,
    noch ein Tipp für Deine Salz-Bibliothek:
    http://www.villa-mit-sonnenhof.de/salze.html
    Rosensalz, Sanddornsalz, Wildkräutersalz etc.
    Kochbegeisterte Grüße

  8. Hej Melanie,

    bin eben durch Zufall auf deinen Blog gestoßen – sehr fein, chapeau! Werde jetzt öfter vorbeischauen…

    Zum Thema Salz: Wunderschön, geschmacklich, vor allem aber optisch ein absolutes Highlight, ist die „Gute Laune“ Gewürz-Blüten-Zubereitung von Sonnentor. Ganz toll auf „farbneutraleren“ Gerichten wie bspw. allem mit Mozzarella, Risotto o.ä., oder für die Deko des Tellerrandes.

    Siehe: http://webshop.sonnentor.at/F4MWSWeb/faces/form/article/articlelist.jsp (gibt’s hierzulande meist in BioLäden)

    Sonnentor hat auch noch anderen Gewürz- und Gewürz-Blüten-Mischungen usw. im Angebot (wenn auch teilweise mit leicht esoterisch anmutenden Namen à la „Schutzengel“ oder „Sonnenkuss“ …. na ja 😉

    Außerdem sehr fein zum Nachwürzen bei Tisch, vor allem für Kurzgebratenes: Australische Murray River Salt Flakes (bspw. bei http://www.all-australian.eu)

    Soweit fürs Jetzt & viele Grüße aus Münster!

  9. Schon mal danke für die tollen Tipps!!

  10. Pingback: Geschenke für Genießer Teil 2: Orangen-Ingwer-Salz mit etwas Fenchelsamen | SanLucar

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