Angrillen 2014 oder Test der Löwensenf-Grillsaucen Sour Cream, Honig-Senf und BBQ: Garnelen-Burger und Roastbeef

Die Eingebung kam per Post: Löwensenf schickte ein wunderbares Testpaket mit drei Grillsaucen und Zubehör an neue/ess/klasse. Herzlichen Dank dafür, denn sofort war klar, am Sonntag muss das Angrillen 2014 stattfinden. Ich entschied mich als Vorspeise für den “fruchtig-pikanten Scampi-Burger” aus dem beiliegenden Rezeptbooklet und ein Roastbeef, das wir zwei Stunden langsam am Stück auf unserem Webergrill garen ließen. Um 15.00 Uhr ging es los: Sechs kulinarische Tester waren am Start.

neue/ess/klasse testet Löwensenf Grillsaucen

neue/ess/klasse testet Löwensenf Grillsaucen

Sehr gespannt war ich auf das Scampi-Burger-Rezept, das mit Rucola und Mango daher kam, verfeinert mit der Sour Cream Sauce von Löwensenf. Ich nehme das Fazit vorweg: Für uns alle war es ein Hochgenuss. Dieser Burger hat es in sich. Joachim meinte, der beste Burger, den er je gegessen hat. Haha. Allerdings habe ich ein wenig am Rezept rumgedoktert – mach ich ja irgendwie immer ;-) . Da mir die Burgermasse etwas zu flüssig wurde. Hier findet Ihr das Rezept, wie ich es zukünftig machen würde. Außerdem mussten wir am Namen arbeiten, denn ich habe es mit Garnelen und nicht mit Scampi gemacht.

Zutaten Garnelen-Burger mit Mango, Rucola und Koriander (für 6 Personen als Vorspeise)

Köstlicher Garnelen-Burger mit Löwensenf Sour Cream

Köstlicher Garnelen-Burger mit Löwensenf Sour Cream

400g ausgelöste und entdarmte Garnelen (z.B. tiefgekühlt und dann langsam im Kühlschrank aufgetaut)
2 Eiweiß
2 kleine Knoblauchzehen
1 Hand voll frischen, gehackten Koriander
1-2 frische Chilischoten (je nach Schärfewunsch)
4 Essl süße Sahne
6 kleine Burgerbrötchen
etwas Olivenöl
150g Rucola
1 Mango
Löwensenf Sour-Creme Sauce alternativ Mayonnaise, die Ihr mit etwas Knoblauch und Pfeffer würzen könnt
Salz, Pfeffer, evtl. etwas Chilipulver

 Zubereitung

Da braten sie, die Garnelen-Burger

Da braten sie, die Garnelen-Burger

Ca. die Hälfte der Garnelen in grobe Stücke schneiden und zusammen mit dem Eiweiß sowie etwas Salz vermischen. Im Kühlschrank mindestens eine viertel Stunde kalt stellen. Den Rest der Garnelen fein würfeln. Den Knoblauch schälen, fein reiben und zu den fein gewürfelten Garnelen geben. Chilischoten ebenfalls fein würfeln, Koriander hacken und beides zu Garnelen/Knoblauch geben. Die Garnelen/Eiweiß/Mischung aus dem Kühlschrank in einem Mixer oder Küchenmaschine pürieren, Sahne nach und nach hinzugeben, so dass eine homogene Masse entsteht. Die Masse dann zu den gewürfelten Garnelen/Knoblauch/Koriander/Chili geben und mischen. Mit Salz, Pfeffer und evtl. etwas Chilipulver abschmecken. Ist Euch die Masse zu dünn, um daraus Burger zu formen. So ging es mir. Dann noch etwas (1 bis 2 Esslöffel) Pankomehl oder Weckmehl unterheben. 6 Burger formen und diese 2-3 Minuten je Seite grillen. Ich habe es in der Pfanne gemacht, weil unser Grill durch das Roastbeef belegt war – das geht genauso gut. Bratet die Burger auf keinen Fall zu lange, sonst werden sie trocken und das wäre schade. Wenn Sie Farbe nehmen, reicht es eigentlich schon aus.

Die Burgerbrötchen aufschneiden, mit etwas Olivenöl beträufeln, auf der Innenseite angrillen oder bei 180 Grad im Backofen anrösten. Rucola waschen und trocken schleudern, Mango schälen, vom Kern schneiden und in dünne Scheiben schneiden.

Zum Anrichten: Löwensenf-Sour-Creme auf den Brötchenhälften verteilen. Ein halber Esslöffel je Seite sollte reichen. Auf der unteren Hälfte etwas Rucola verteilen. Den Garnelenburger darauf platzieren, zwei Scheiben Mango und dann zuletzt die andere Brötchenhälfte darauf setzen. Sofort genießen.

 

Nun gab es noch einen Hauptgang: Roastbeef mit jungen Pellkartoffeln und Rucola-Salat

Roastbeef vom Grill

Roastbeef vom Grill

Dazu hatte ich ein schönes Stück Roastbeef besorgt, dass ca. 2 kg hatte. 40 Minuten vorher hatten wir es schon aus dem Kühlschrank geholt, damit es Zimmertemperatur annimmt. Danach hatten wir es mit etwas Olivenöl eingestrichen, gesalzen und gepfeffert. Auf den Fettdeckel haben wir eine Mischung aus 4 Esslöffeln Senf, 2 klein gehackten Schalotten, 2 Knoblauchzehen, 2 fein gehackten Zweigen Rosmarinnadeln und den Blättern fünf abgezupften Thymianzweigen gepackt. Nun ging es auf den Webergrill bei indirekter Hitze (etwa 170 Grad). Wir haben Briketts verwendet, die kann man besser dosieren und sie halten länger die Hitze. Indirekt bedeutet in diesem Fall, dass die heiße Kohle/Briketts rechts und links in den Körben liegen. Das Fleisch liegt in der Mitte über der Auffangschale, in die wir noch etwas Kräuter gepackt hatten. Nach ca. 2 Stunden hatten wir eine Kerntemperatur von 55 Grad erreicht. Wer es weniger rot mag, lässt es länger bis auf 60 bis 65 Grad Kerntemperatur garen. Ihr solltet das Fleisch mit dem Fettdeckel nach oben auf den Grill legen und bei geschlossenem Deckel grillen.

Parallel bereitete ich noch junge Pellkartoffeln und einen Rucola-Salat vor. Dazu wurden die Saucen von Löwensenf getestet: Honig-Senf Sauce und BBQ Sauce. Außerdem konnte ich nicht daran vorbei noch eine selbstgemachte Sauce béarnaise zu machen. Dazu habe ich 200g Butter in einem Topf schmelzen lassen und danach durch ein mit Küchenrolle ausgelegtes Sieb zum Klären gegossen. Dannach drei Eigelb mit vier Esslöffel Weißwein in einer Edelstahlschüssel über einem Wasserbad aufgeschlagen, langsam die geklärte Butter mit dem Schneebesen untergeschlagen. Danach mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker, etwas Zitronensaft und einer Hand voll gehacktem Estragon gewürzt.

Das war schon köstlich, muss ich sagen, und auch die Löwensenf Saucen fanden in die Testmünder, wobei sie es gegen die Sauce béarnaise natürlich nicht leicht hatten. Beide Saucen schmecken wirklich gut, sind toll abgeschmeckt. Ich musste mich allerdings mit meiner Laktoseintoleranz bei der Sour Cream Sauce zurückhalten. Am besten hat mir die Honig-Senf-Sauce gefallen, das süße und der schöne Senfgeschmack sind einfach herrlich. Die BBQ Sauce schmeckt wunderbar rauchig und konnte gut mit dem Rind.